Zadie Smith "On Beauty" in drei Sätzen

Zadie Smith' "On Beauty" ist ein Roman über Schönheit und Anziehung, Geist und Körperlichkeit. Am besten hat mir daran eine herrlich desillusionierende und ehrliche Schilderung eines katastrophal missglückten Seitensprungs zwischen dem Protagonisten, einem College Proffessoren, und einer seiner Studentinnen gefallen. Insgesamt ist das Buch aber für einen Zadie Smith Roman ziemlich langweilig und wer die Wahl hat, sollte darum lieber "Zähne zeigen" von ihr lesen.

Du möchtest auch deine Meinung zu einem Buch in drei Sätzen festhalten? Schreibe mir gerne eine Email unter lebelieberliterarisch[at]gmail.com

Smith, Zadie: On Beauty. Penguin 2006. ISBN: 9780141920160. Ebook-Ausgabe: 7,99€.
deutsche Übersetzung: Goldmann 2008. ISBN: 44246387. Taschenbuch-Ausgabe nur noch antiquarisch erhältlich. 

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Frohes neues Jahr

Liebe Leser,

ein neues Jahr hat begonnen und ich hoffe, ihr seid alle gut hineingekommen und jetzt bereit für 2015. Für diesen Blog beginnt nun bald das vierte Jahr und das war für mich ein Anlass, einmal über das nachzudenken, was diesen Blog ausmacht. Von der Ursprungsidee als Experimentierplattform habe ich mich inzwischen ja nun schon lange verabschiedet und imzwischen finden sich hier vor allem klassische Rezensionen zu allem, was mir so in die Finger kommt. Ja, ich muss zugeben, dass diese in der letzten Zeit etwas zu selten geworden sind und dass die Abwechslung sich insgesamt in den letzten Monaten in Grenzen hielt. Aber Jahresanfänge sind ja dazu da, sich gute Vorsätze zu überlegen und in die Tat umzusetzen und so gibt es auch für diesen Blog ein paar neue Ideen. Auf dass das literarische Leben wieder in vollem Glanz erscheine!

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Die besten Bücher 2014

Wer diesem Blog schon etwas länger folgt, weiß, dass ich nicht gerade zu denjenigen gehöre, die die Weihnachtszeit besonders ausgiebig zelebrieren. In meinem ersten Blogjahr habe ich versucht, mich diesbezüglich mehr an die Bräuche der Blogosphäre anzupassen, den ein oder anderen Adventskalender zu unterstützen und sogar ein Weihnachtsdesign aufzusetzen. Nun, ich habe schnell gemerkt, dass das nicht gerade meine Stärke ist... Was aber inzwischen zu einer kleinen Blogtradition geworden ist, ist am Ende des Jahres Gelesenes zu resümmieren und eine persönliche Bestenliste aufzustellen. In diesem Jahr fällt mir das besonders leicht, denn es war mein persönliches Jahr der literarischen Entdeckungen. Selten habe ich so gute Belletristik in solch einer Häufung gelesen. Aber - wo Lich ist, ist auch Schatten - dafür war 2014 ein miserables Krimijahr. Darum wird es in diesem Jahr nur eine Belletristik- und eine Hörbuchliste geben. Los geht es heute mit meinen Favoriten aus der Belletristik; übrigens ausschließlich hervorrgand als Weihnachtsgeschenk geeignet!

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Belletristik-Rezension: Literarisches Kleinod vom Feinsten - Robin Sloans neuer Roman „Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra“

Es gab in den letzten Jahren immer wieder einmal Romane über Buchhändler oder Buchhandlungen, die versuchten, diesen Menschen und Orten einen besonderen Zauber anzudichten. In meinen Augen gibt es genau einen, dem dies gelungen ist und das ist „Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra“. Denn nur dieser Roman schafft es, einen religiösen Buch-Geheimbund mit Google zusammenzubringen, ohne eins von beidem mehr zu verteufeln als das andere oder, anders herum, einem von beidem den Sieg über das andere zu überlassen. Sloans Charaktere sind verschroben, aber realistisch, genau wie sein Setting und so verwebt sich Zauber und Realismus zu einer wunderbaren kleinen Flucht aus dem Alltag. 

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Krimi-Rezenzion: "Atemnot" ist ein solider britischer Krimi vonElizabeth Haynes

Gut, vielleicht konnte es nach Pekka Hiltunens Krimi "Das schwarze Rauschen" nur besser werden, aber auf jeden Fall geht Haynes "Atemnot" aus diesem Vergleich als Sieger hervor. Denn auch wenn sie weder Hochspannung aufbaut noch wahnsinnig innovativ ist, ist ihr ein solider England Krimi gelungen. 

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Krimi-Rezension: Pekka Hiltunens "schwarzes Rauschen" ist genau das, ein Rauschen, dass vorbeiplätschert, ohnedass viel Inhalt hängenbleibt

Eine grausame Mordserie, ein besessener Serienkiller, eine mysteriöse Detektivorganisation, die sich "das Studio" nennt - Pekka Hiltunens Roman "das schwarze Rauschen" hat alles, was ein guter Krimi braucht. Alles außer Spannung. Da hilft es auch nicht, dass die Autorin sich immer wieder selbst auf die Schulter klopft, indem sie betont, was für ein schaurig schöner Mordfall ihr doch eingefallen ist.


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Belletristik-Rezension: Benjamin Horrig "War doch klar" - literarische Whitebox für eine Generation

Das Weißbuch einer Generation: Benjamin Horrigs "War doch klar"
Momente wie diese sind die ganz besonderen Augenblicke des Bloggerlebens. Ich darf euch nämlich heute einen jungen Indie-Autoren vorstellen, der gerade in diesem Jahr sein erstes Buch veröffentlicht hat - und es ist eine einfach wunderbare, schlichte und doch starke Geschichte über eine Generation, die keiner so richtig zu kennen glaubt, eine Generation, die ihre Stundenpläne nach Erfolgsrezepten erstellt und die alles erreicht, was sie erreichen will; die oft be- und verschriene Generation Y. Horrigs Protagonist Muck ist einer von ihnen und will doch anders sein. So streift er durch seinen Alltag um von ihm zu erzählen und überreicht uns als Leser am Ende ein kleines, weißes Büchlein, dass zur Whitebox seiner Umwelt wird.

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