Krimi-Rezension: Pekka Hiltunens "schwarzes Rauschen" ist genau das, ein Rauschen, dass vorbeiplätschert, ohnedass viel Inhalt hängenbleibt

Eine grausame Mordserie, ein besessener Serienkiller, eine mysteriöse Detektivorganisation, die sich "das Studio" nennt - Pekka Hiltunens Roman "das schwarze Rauschen" hat alles, was ein guter Krimi braucht. Alles außer Spannung. Da hilft es auch nicht, dass die Autorin sich immer wieder selbst auf die Schulter klopft, indem sie betont, was für ein schaurig schöner Mordfall ihr doch eingefallen ist.


Posted in , , , , | Leave a comment

Belletristik-Rezension: Benjamin Horrig "War doch klar" - literarische Whitebox für eine Generation

Das Weißbuch einer Generation: Benjamin Horrigs "War doch klar"
Momente wie diese sind die ganz besonderen Augenblicke des Bloggerlebens. Ich darf euch nämlich heute einen jungen Indie-Autoren vorstellen, der gerade in diesem Jahr sein erstes Buch veröffentlicht hat - und es ist eine einfach wunderbare, schlichte und doch starke Geschichte über eine Generation, die keiner so richtig zu kennen glaubt, eine Generation, die ihre Stundenpläne nach Erfolgsrezepten erstellt und die alles erreicht, was sie erreichen will; die oft be- und verschriene Generation Y. Horrigs Protagonist Muck ist einer von ihnen und will doch anders sein. So streift er durch seinen Alltag um von ihm zu erzählen und überreicht uns als Leser am Ende ein kleines, weißes Büchlein, dass zur Whitebox seiner Umwelt wird.

Posted in , , , , | Leave a comment

Krimi-Rezension: Bangalore Masala - ein Kriminalroman für Indienfans mit eurozentrischem Weltbild

Als ich vor einigen Wochen auf eine neue Reihe des Conbook-Verlages aufmerksam gemacht wurde, die die Schlagworte "Weltliteratur" und "Kriminalromane" zusammenbringt, fiel mein Blick sofort auf Karin Kaisers "Bangalore Masala". Da ich selbst ein großer Freund der indischen Kultur bin, musste ich dieses Buch einfach lesen. Und ich wurde nicht enttäuscht: "Bangalore Masala" ist ein intelligenter und phasenweise nervenzerreißender Kriminalroman. Dass die Autorin selbst in keinerlei Weise indischen Erzähltraditionen folgt, fällt zwar auf, stört aber keineswegs. Das ist prima Nachurlaubslektüre, die einem noch einmal vor Augen führt, was einen an diesem Land eigentlich so fasziniert.

Posted in , , , , | Leave a comment

Blogger-Nähkästchen: Über was schreibe ich in meinem Blog

Manchmal gibt es nichts Inspirierenderes als sich die Suchanfragen anzusehen, mit denen Leser auf dem eigenen Blog gelandet sind. So muss ich heute einem anonymen Google-User für die Frage "Über was schreibe ich in meinem Blog" danken, die mich über Google Analytics erreicht hat. Lieber unbekannter Leser, dieser Post ist dir gewidmet, damit du und alle anderen in Zukunft auf diesem Blog fündig werden, wenn sie sich fragen, worüber sie im eigenen Blog schreiben können. Hier möchte ich dir alles, was ich in zwei Jahren in der Blogosphäre zur Thematik des Blogthemas gelernt habe, weitergeben. Zu vier Blogkatergorien gibt es Infos, eine Checkliste und schöne Beispiele aus meinem Feed-Reader. Am Ende weißt du, welche Art Blog am besten zu dir passt!

Posted in , , , | 1 Comment

Film vs. Buch Rezension: Warum es in Saramagos "Der Doppelgänger" um viel mehr als einen "Enemy" geht

Als der Hoffmann und Campe Verlag zu einem Buch vs. Film Test einlud, um José Saramagos "Der Doppelgänger" mit dem Kinofilm "Enemy" zu vergleichen, war ich als entschiedener Gegner des Film-Bashings bei Literaturverfilmungen der Ansicht, dass ich über eine hervorragende Adaption berichten würde. Der Trailer war sehr ansprechend und immerhin kam die Romanvorlage von einem meiner Lieblingsnobelpreisträger. Doch leider muss ich mich jetzt doch in die Reihe der Buchverfechter eingliedern. Das liegt nicht nur daran, dass "Enemy" einer der wenigen Filme ist, den ich trotz erhöhter Aufmerksamkeit nicht sofort verstanden habe, sondern vor allem daran, dass das von Saramago virtuous aufbereitete uralte literarische Motiv des Doppelgängers zu einer Feindbildmontage verkommt, die am Ende auch noch mit einer "Moral von der Geschicht'" um die Ecke kommt.

Posted in , , , , , , | 5 Comments

Blogger-Nähkästchen: Wie gestalte ich einen Sachblog?

Obwohl ich lieber in fremden Welten wandle, als selbst welche zu bauen, ist einer meiner Lieblingsblogs die Weltenschmiede von 
Frühstücksflocke (einen wunderbaren Gastartikel findest du hier) und Evanesca. Der Grund dafür liegt vor allem in ihren hervorragend recherchierten Posts, die jedem, der sich für Literatur und Geschichten begeistert, einfach Spaß machen. Darum bin ich heute besonders stolz darauf, euch einen Gastpost von Evanesca ankündigen zu dürfen. Von der Themenfindung bis hin zum gewissen Etwas, erfährst du darin alles, was du wissen musst, wenn du einen Sachblog aufbauen möchtest: 
 
Die meisten Blogs im World Wide Web widmen sich Persönlichem – die Palette ist riesig und reicht von bebilderten Reiseberichten über liebevoll fotografierte und dekorierte Rezepte für die Lieblingskekse, Bastelideen und Radausflugsorte bis zum facebookesken „So war mein Tag, das habe ich gegessen und so oft musste ich die Streu meines Goldhamsters wechseln“. Wie man solche Blogs zum Laufen bringt, aufbaut und erfolgreich macht – dafür gibt es im Netz sehr viele gute Tipps und Tricks.

Posted in , , , , , | 1 Comment

Belletristk-Rezension: A.S.A Harrisons "Die stille Frau" und das Banale des Bösen

Ein bisschen von den Desperate Housewives, ein bisschen von Blue Jasmin, ein bisschen Krimi und ein bisschen Sozialstudie - das ist die Formel für A.S.A. Harrisons Roman "die stille Frau". Eine solide Formel, wenn es um Buchverkäufe geht; so sollte man meinen. Doch um richtig fesselnd zu sein, fehlt diesem Roman die Nähe zu den eigenen Figuren und leider auch das Originäre.

Posted in , , , , | 1 Comment

Search

Swedish Greys - a WordPress theme from Nordic Themepark. Converted by LiteThemes.com.